01. Dezember 2021 / 19:16 Uhr

Bericht über hohen Millionen-Bonus: Rangnick kassiert, wenn Haaland zu Manchester United wechselt

Bericht über hohen Millionen-Bonus: Rangnick kassiert, wenn Haaland zu Manchester United wechselt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Ralf Rangnick soll Erling Haaland offenbar zu seinem neuen Klub Manchester United locken.
Ralf Rangnick soll Erling Haaland offenbar zu seinem neuen Klub Manchester United locken. © IMAGO/Kirchner-Media/Laci Perenyi (Montage)
Anzeige

Ralf Rangnick soll mit seinen guten Kontakten zu Erling Haaland aus seiner Zeit als Global Sports Direktor von Red Bull dabei helfen, den BVB-Torjäger zu Manchester United so holen. Im Erfolgsfall würde er angeblich fürstlich entlohnt werden. 

Er soll offenbar nicht nur die Saison von Manchester United retten - sondern auch einen ganz speziellen Auftrag erfüllen: Ralf Rangnick legt in dieser Woche als Trainer bei den "Red Devils" los und soll laut eines Berichts der Bild gleichzeitig von den Bossen eine Mission für den Sommer erhalten haben. Rangnick, der nach seinem Job als Interimstrainer für zwei Jahre Berater beim Premier-League-Klub wird, sei demzufolge ein Bonus von 10 Millionen Euro versprochen worden sein, sollte er BVB-Superstar Erling Haaland von einem Wechsel zu United überzeugen.

Anzeige

Rangnick und die Berater des Dortmunder Toptorjägers kennen sich bereits aus Verhandlungen während der Saison 2019/20, als die Haaland-Seite auch mit RB Leipzig über einen Transfer des ehemaligen Salzburg-Stürmers verhandelte. Mit am Verhandlungstisch habe dem Bericht zufolge auch Rangnick als damaliger Global Sports Direktor von Red Bull gesessen. Zwischen Haaland Senior, Berater Mino Raiola und Rangnick habe die Chemie gestimmt, heißt es. Und das obwohl sich Haaland schließlich für Borussia Dortmund als neuen Verein entschied. Ein Bonus für zukünftige Verhandlungen mit ManUnited?

Aber auch ohne Haaland-Klausel soll Rangnick für sein Intermezzo als Manchester-Trainer gut bezahlt werden: Umgerechnet 7,6 Millionen Euro sollen United die Dienste des Deutschen als Trainer wert sein.


Aktuell steht Rangnick dem England-Riesen aber noch nicht zur Verfügung. Weil der 63-Jährige auf die seit dem Brexit notwendige Arbeitserlaubnis wartet, wird er beim Premier-League-Heimspiel des englischen Rekordmeisters gegen den FC Arsenal am Donnerstag noch nicht an der Seitenlinie stehen. Der ehemalige Bundesliga-Trainer benötigt eine positive Beurteilung eines unabhängigen FA-Ausschusses. Hintergrund: Wenn ein Trainer neu in die Premier League kommt, muss dieser laut Daily Mail für einen Zeitraum von zwei aufeinanderfolgenden Jahren oder für drei der letzten fünf Jahre einen Spitzen-Klub in einer Top-Liga geführt haben. Rangnick stand zuletzt als Geschäftsführer bei Lokomotive Moskau unter Vertrag. Rangnick benötigt nun offenbar eine Beurteilung vom so genannten "Ausnahmegremium". Erst wenn diese positiv ausfällt, erhält der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber eine Arbeitserlaubnis vom Innenministerium in London.