18. Februar 2021 / 13:39 Uhr

Vor Kracher gegen Bayern: Frankfurt zittert um Silva - Einsatz-Garantie für Rode 

Vor Kracher gegen Bayern: Frankfurt zittert um Silva - Einsatz-Garantie für Rode 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während Andre Silva (rechts) aktuell angeschlagen ist, steht Sebastian Rode am Samstag gegen seinen Ex-Klub FC Bayern ganz sicher auf dem Platz.
Während Andre Silva (rechts) aktuell angeschlagen ist, steht Sebastian Rode am Samstag gegen seinen Ex-Klub FC Bayern ganz sicher auf dem Platz. © IMAGO/Eibner/Getty/Montage
Anzeige

Der Bundesliga-Höhenflug hat sich mit dem zehnten ungeschlagenen Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Köln fortgesetzt. Nun kommt es zum Gipfeltreffen des Champions-League-Anwärters gegen den Klub-Weltmeister FC Bayern. Und das vielleicht ohne Top-Torjäger André Silva.

Das Torjäger-Duell am Samstag zwischen André Silva und Robert Lewandowski wackelt. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt droht gegen den FC Bayern (15.30 Uhr/Sky) auszufallen. Wie SGE-Trainer Adi Hütter erklärte, sei der portugiesische Angreifer "leicht angeschlagen". Zudem habe sich Flügelspieler Erik Durm bei der Trainingseinheit am Donnerstag "leicht verletzt". Muss die Eintracht im Bundesliga-Kracher sogar auf beide Stammspieler verzichten? "Ich hoffe natürlich, dass es für beide bis am Samstag reicht", so Hütter, der über Silva nachschob: "Er musste das Training am Mittwoch abbrechen und konnte heute nicht trainieren. Er hat Probleme im Rücken. Wir unternehmen natürlich alles, dass André fit wird für das Spiel am Samstag. Das ist natürlich eine sehr, sehr wichtige Personalie."

Anzeige

Besonders ein Ausfall von Silva wäre richtig bitter für die SGE. Der Portugiese traf nach der Corona-Pause fleißig für den Champions-League-Aspiranten. Inzwischen kommt der 25-Jährige in dieser Saison auf 18 Tore in 20 Bundesliga-Spielen und liegt damit hinter Bayern-Star Robert Lewandowski (25 Treffer) auf Platz zwei der Torjägerliste im deutschen Oberhaus. Als Ersatz für Silva würde Leih-Rückkehrer Luka Jović zur Verfügung stehen. Noch wartet der Serbe nach seinem Wechsel von Real Madrid zurück zur Eintracht auf seinen ersten Startelf-Einsatz. Sicher ist bereits jetzt, dass Sebastian Rode gegen seinen Ex-Klub auflaufen darf. "Er wird am Samstag spielen, wenn im Training nichts passiert. Er wird gegen seinen Ex-Verein top motiviert sein und an die Leistungen vor seiner kleinen Verletzung anknüpfen wollen", erklärte Hütter.

Mehr vom SPORTBUZZER

Die Eintracht präsentiert sich seit Wochen in überragender Form. Seit zehn Spielen und als einziger Bundesligist im Jahr 2021 sind die Frankfurter noch unbesiegt. Wo soll das noch hinführen? Womöglich erstmals in die europäische Königsklasse? Mit 39 Punkten hat die Eintracht ihren Champions-League-Platz zuletzt mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Köln gefestigt. Eine derartige Ausbeute gab es zu diesem Zeitpunkt zuletzt 1992/93. In jener Saison waren die Hessen auch letztmals die ersten zehn Heimspiele unbesiegt geblieben. "Dass wir bei dem Spitzenspiel dabei sind, haben wir uns verdient. Auf Augenhöhe sehe ich uns aber nicht, der FC Bayern hat sechs Titel geholt und ist Tabellenführer. Dennoch haben wir mit einer guten Leistung die Chance auf ein gutes Ergebnis", meint Hütter.