18. August 2020 / 10:20 Uhr

Badstuber verkündet per Instagram: VfB Stuttgart verbannt Ex-Nationalspieler in die 2. Mannschaft

Badstuber verkündet per Instagram: VfB Stuttgart verbannt Ex-Nationalspieler in die 2. Mannschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Läuft nicht mehr für die Profis des VfB Stuttgart auf: Innenverteidiger Holger Badstuber. 
Läuft nicht mehr für die Profis des VfB Stuttgart auf: Innenverteidiger Holger Badstuber.  © imago images/Sportfoto Rudel
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Der ehemalige Nationalspieler Holger Badstuber gehört nicht länger zum Bundesliga-Kader des VfB Stuttgart. Der 31-Jährige teilte auf seinem Instagram-Kanal mit, dass er ab sofort nur noch mit der zweiten Mannschaft des Klubs trainieren soll.

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Holger Badstuber wird für den VfB Stuttgart nicht in der Bundesliga auflaufen. Nach der geglückten Rückkehr ins Oberhaus setzt Aufsteiger nicht mehr auf die Dienste des Innenverteidiger. "Die Sportliche Leitung des VfB hat mir mitgeteilt, dass ich ab sofort in der zweiten Mannschaft trainieren und spielen soll", schrieb Badstuber auf Instagram.

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In der vergangenen Saison kam der 31-Jährige für die Schwaben in der 2. Bundesliga noch auf 19 Einsätze. "Ich akzeptiere die Entscheidung, auch wenn es mir schwerfällt. Denn ich bin überzeugt davon, dass ich dem Team in der Bundesliga helfen kann", schrieb Badstuber weiter: "Ich nehme jetzt die neue Aufgabe an, damit wir gemeinsam für den Verein das Beste daraus machen."

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Kurz darauf machte auch der Klub öffentlich, dass der 31-malige deutsche Nationalspieler nur noch am Trainingsbetrieb der U21 teilnimmt - und auch nicht mit ins Trainingslager nach Kitzbühel reisen wird. Sportdirektor Sven Mislintat wurde in der Mitteilung zitiert: "Mit Blick auf die kommende Saison und darüber hinaus haben wir uns dazu entschieden, in unserem Kader personelle Veränderungen vorzunehmen und im Defensivbereich verstärkt auf andere Spieler zu setzen. Für diesen Entwicklungsprozess halten wir auch eine entsprechende Kadergröße für notwendig und sinnvoll." Die Entscheidung, "die einzig und allein sportliche Gründe hat", habe man Badstuber in einem offenen Gespräch mitgeteilt.