27. März 2016 / 21:23 Uhr

Babelsberg nach Elfmeterschießen im Viertelfinale

Babelsberg nach Elfmeterschießen im Viertelfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Simon Bolduan von der SG Phönix/Wildau traf zum 2:1 und machte auch sonst ein starkes Spiel.
Simon Bolduan von der SG Phönix/Wildau traf zum 2:1 und machte auch sonst ein starkes Spiel. © Kevin Päplow
Anzeige

Landespokal B-Junioren: Alle Torschützen, alle Ergebnisse der Achtelfinals.

Anzeige

Parallel zu den Achtelfinal-Partien der C-Junioren trugen in den vergangenen Tagen auch die B-Junioren auf Landesebene die Achtelfinal-Runde im sogenannten AOK-Landespokal aus. Dabei sorgte insbesondere das Duell zwischen dem SV Falkensee/Finkenkrug und dem SV Babelsberg 03 für Aufregung, es wurde nämlich erst im Elfmeterschießen entschieden.

Anzeige

Bereits am 16. März trafen der FSV Luckau/TSG Lübben und der Sportschul-Nachwuchs des FC Energie Cottbus aufeinander. Das 4:0 für die Gäste aus Cottbus war eine klare Angelegenheit. Niklas Geisler (7., 20.) Alexander Kratz (31.) und Antonio Linge (74.) trafen für Energie.

Ebenfalls eine klare Angelegenheit war der 5:0-Sieg der SG Klosterfelde/Wandlitz/Basdorf gegen den FV Preussen Eberswalde am vergangenen Dienstag (22.3.). Roman Schmidt legte mit einem Viererpack vor (34., 45., 56., 61.), ehe Eberswaldes Moritz Elsholz per Eigentor zum 5:0-Endstand für die Gastgeber erhöhte (65.). Ärgerlich für die SG Klosterfelde trotz des deutlichen Vorsprungs - nach einer gelb-roten Karte in der 75. Minute mussten sie das Spiel in Unterzahl zu Ende bringen.

Am Mittwoch zur Mittagszeit, Punkt 12 Uhr, empfing der RSV Eintracht den 1. FC Frankfurt. Tom Pilarski (20.) und Benedikt Metzdorf (23.) trafen zur Führung vor dem Seitenwechsel, nach dem Metzdorf weiter auf 3:0 erhöhte (60.). Die Gäste schwächten sich in Folge mit einer gelb-roten Karte selbst (70.), erzielten dann aber in Unterzahl tatsächlich noch den 3:1-Anschlusstreffer durch Niclas Straube in der Schlussminute (80.). Zu spät, um noch eine Aufholjagd zu starten. Am Ende siegte der RSV mit 3:1.

*Am Ostersamstag fanden die restlichen fünf Begegnungen der Achtelfinal-Runde statt. *

Ebenso wie die 1. Mannschaft hielt sich auch Energie Cottbus II schadlos und siegte auswärts beim FC Strausberg deutlich  mit 6:0. Christian Czeponik wies gleich in der Startminute die Marschroute aus und legte mit dem 1:0 vor (1.). Tobi Labes (18.) traf zum 2:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel legten Rudolf dovn Ndualu (58.), erneut Czeponik (62.) sowie Christoph Pauling (72.) nach. Florian Seitz traf zudem auf der falschen Seite ins Tor zum zwischenzeitlichen 5:0 (71.).

Mit einem knappen 3:2-Vorsprung rettete sich die SG Phönix/Wildau gegen den BSC Preussen ins Ziel. Sören Sangerhausen hatte die Gäste vom BSC dabei zunächst per Elfmeter früh in Führung gebracht (7.). Ebenfalls per Elfmeter glich Tim Kalmuczak aus (16.). Simon Bolduan (22.) und Leonardo Gigliotti (26.) drehten das Geschehen in einen 3:1-Pausenvorsprung für die Gastgeber. Tim Kaiser gelang wenige Minuten nach Wiederanpfiff der 3:2-Anschlusstreffer für den BSC Preussen (42.), doch in den verbleibenden 38 Spielminuten gelang den Gästen der Ausgleich nicht mehr, verteidigte die SG Phönix/Wildau ihren Vorsprung bis über die Zielllinie.

Der Pritzwalker FHV hielt sich vor heimischer Kulisse gegen Grün-Weiß Brieselang mit einem 2:0-Erfolg schadlos. Beide Treffer fielen erst im zweiten Durchgang. Christoph Poorten (55.) und Michel Klemz (64.) waren die Torschützen.

Ebenfalls zu einem 2:0-Erfolg kam der Oranienburger FC auswärts beim FC 98 Hennigsdorf. Artur Moge traf nach einer halben Stunde zur 1:0-Führung (30.), Pascal Schölzke stellte nach der Pause den Endstand her (44.). 

Ohne Frage das spannendste Spiel des Tages war das Duell zwischen dem SV Falkensee/Finkenkrug und dem SV Babelsberg 03.Die gleiche Ansetzung gab es im Landespokal-Achtelfinale übrigens auch bei den C-Junioren, nur mit umgedrehtem Heimrecht. Nulldrei gind durch Maurice Büttner nach einer halben Stunde Spielzeit in Führung (30.), schwächte sich aber anschließend mit einer glatt roten Karte selbst (36.) und musste die verbleibende Spielzeit folglich in Unterzahl bestreiten. Dass diese am Ende insgesamt 110 Minuten andauerte, ahnte da wohl noch keiner der Beteiligten. Nach dem Seitenwechsel glich zunächst Tom Fassbender für die Gastgeber vom SVFF aus (45.), ehe Gheorghe Moraru den SV Babelsberg wieder in Front brachte (59.). Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Cedric Burchardi für die Gastgeber wieder aus (75.) und rettete die Grün-Weißen damit in die Verlängerung. Die gingen nach 93 Minuten durch Robert Kress erstmals an diesem Tag in Führung, doch Büttner setzte mit dem 3:3 den nächsten Höhepunkt dieses unterhaltsamen Spiels (96.). Im anschließenden Elfmeterschießen bewies Nulldrei die besseren Nerven: Büttner, Anton Schwarz, Tobias Dombrowa, Armin Scheffler und Toni Kosic verwandelten jeweils während Falkensee/Finkenkrug durch Danny Kotfitzki, Fassbender und Marcel Ilmer nur drei Elfer erfolgreich zwischen den Pfosten unterbrachte. Mit einem 8:6 n.E. zogen die Babelsberger somit ins Viertelfinale ein.