21. Oktober 2019 / 16:38 Uhr

Außenbandriss! DFB-Kapitänin Alexandra Popp verpasst das große Spiel im Wembley-Stadion

Außenbandriss! DFB-Kapitänin Alexandra Popp verpasst das große Spiel im Wembley-Stadion

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Alexandra Popp fällt sechs Woche aus
Alexandra Popp fällt sechs Woche aus
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Das ist bitter für Alexandra Popp! Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft fällt mit einem Außenbandriss für sechs Wochen aus - und wird damit das DFB-Länderspiel im Wembley-Stadion verpassen und dem VfL Wolfsburg in wichtigen Spielen fehlen.

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Beim 3:0-Sieg des VfL Wolfsburg am Sonntag in Frankfurt musste Alexandra Popp nach einem Zweikampf mit ihrer Gegenspielerin Janina Hechler in der 32. Minute ausgewechselt werden, wurde mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz begleitet. Am Tag danach gab nun es für die DFB-Kapitänin die bittere Diagnose: Außenbandriss im rechten Sprunggelenk, sechs Wochen Pause. Damit verpasst Popp nicht nur das Highlight-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 9. November im Wembley-Stadion gegen England, sondern auch die Duelle des VfL Wolfsburg im Pokal und in der Bundesliga gegen Bayern München.

Eine kleine Entwarnung gab es bei Ewa Pajor, die mit Knieproblemen zuletzt ausfiel und weiter ausfallen wird - allerdings nicht so lange wie zwischenzeitlich befürchtet. Die polnische Torjägerin muss nicht operiert werden, muss allerdings noch eine Weile pausieren, bis sich das Knie wieder stabilisiert. Im Training arbeitet die 22-Jährige erst einmal individuell, bis zur Länderspielpause im November wird sie aller Voraussicht nach nicht mehr spielen können. Ihre große Hoffnung: Dass sie danach wieder einsatzfähig ist. Denn mit der polnischen Nationalmannschaft steht am 12. November das enorm wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Gruppenfavorit Spanien an, anschließend trifft der VfL Wolfsburg im Pokal und in der Liga jeweils auf den großen Rivalen Bayern München.

Frankfurt gegen Wolfsburg: Die Bilder

Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  Zur Galerie
Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  ©
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Offen ist noch, wie lange Fridolina Rolfö ausfällt. Die Schwedin, die sich bei der WM verletzt hatte und gerade wieder völlig fit war, musste wie Popp in Frankfurt ausgewechselt werden, eine genaue Diagnose der Fußverletzung wird am Dienstag erwartet. Svenja Huth (Innenbandverletzung im linken Knie), Kristine Minde (muskuläre Probleme), Almuth Schult (Schulter-OP) und Lara Dickenmann (Blinddarm-OP) werden wohl nicht vor der Länderspielpause zurückkehren, lediglich bei Sara Doorsoun steht nach Sehnenverletzung das Comeback bevor, sie wird am Samstag gegen Essen (13 Uhr im AOK-Stadion) wieder spielen können.

„Dass Popp und Pajor ausfallen, ist doppelt bitter“, so VfL-Trainer Stephan Lerch, „zum einen natürlich für die Spielerinnen, zum anderen gehen uns langsam die Alternativen in der Offensive aus.“ Noelle Maritz und Anna Blässe hatten zuletzt schon weiter vorn gespielt, Zsanett Jakabfi bekam eine wichtigere Rolle, Pia-Sophie Wolter und Youngster Anna-Lena Stolze sind weitere Alternativen. Lerch: „Unser Kader ist gut besetzt und wir können eine Menge auffangen – aber diese Situation ist schon eine Herausforderung für uns.“

Bei den Spielen gegen Bayern (16. November in München, 23. November in Wolfsburg) wird es auch beim Gegner einen schwerwiegenden Ausfall geben: Top-Flügelspielerin und DFB-Star Guilia Gwinn hat sich bei einem Trainingssturz nach einem Zweikampf eine Schulterverletzung zugezogen und musste operiert werden. Gwinn fällt damit voraussichtlich bis zur Winterpause aus.

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