04. März 2021 / 16:31 Uhr

Augsburg droht nach Sieg in Mainz Ärger: DFB ermittelt nach Jubel-Foto 

Augsburg droht nach Sieg in Mainz Ärger: DFB ermittelt nach Jubel-Foto 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für den Jubel nach dem Spiel droht eine Strafe: Der DFB ermittelt gegen den FC Augsburg.
Für den Jubel nach dem Spiel droht eine Strafe: Der DFB ermittelt gegen den FC Augsburg. © Alex Grimm/Getty Images
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Der FC Augsburg feierte beim Auswärtsspiel bei Mainz 05 einen wichtigen Dreier. Der anschließende Jubel könnte aber ein Nachspiel haben. Weil der Klub nach dem Abpfiff ein Foto veröffentlichte, auf dem die Spieler keinen Abstand zueinander hielten, ermittelt jetzt der DFB. 

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Nach einem Jubel-Foto droht dem FC Augsburg Ärger mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Fußball-Bundesligist veröffentlichte nach seinem 1:0-Sieg beim FSV Mainz 05 am Sonntag einen Schnappschuss in den Sozialen Medien. Darauf sind zwölf Augsburger Spieler zu sehen, die in Corona-Zeiten beim Jubeln keinen Abstand zueinander halten und auch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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Vor dem Hintergrund des Hygienekonzepts hat der DFB-Kontrollausschuss nun ein Ermittlungsverfahren gegen den FCA eingeleitet, über das zunächst die Augsburger Allgemeine berichtet hatte. Der Verein sei vom Kontrollausschuss angeschrieben worden und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert worden, bestätigte der DFB der Deutschen Presse-Agentur. Anschließend werde über den weiteren Fortgang entscheiden.

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Zuletzt hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine Geldbuße gegen Borussia Dortmund nach dem Revierderby beim Schalke 04 wegen Verstößen gegen Corona-Bestimmungen verhängt. Der BVB musste 75 000 Euro Strafe zahlen. Vor dem Trainingsgelände der Dortmunder war es Ende Februar nach dem 4:0-Sieg und der Rückkehr der Mannschaft aus Gelsenkirchen zu einer Ansammlung größerer Fan-Gruppen gekommen. Spieler feierten zudem im Bus ohne Masken und filmten dies. "Es steht außer Frage, dass es sich beim 'Revierderby' um ein besonderes Spiel handelt. Dennoch trägt der Klub die Verantwortung dafür, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren und zu überwachen", hieß es damals in einer DFL-Mitteilung.