01. Juli 2020 / 20:45 Uhr

Aufsteiger Luckenwalde tankt Sonne und Motivation auf Kreta

Aufsteiger Luckenwalde tankt Sonne und Motivation auf Kreta

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Gut angenommen wurde von zahlreichen Luckenwalder FSV-Fußballern das freiwillige Sommertraining, das der Club in den zurückliegenden Wochen angeboten hat.
Gut angenommen wurde von zahlreichen Luckenwalder FSV-Fußballern das freiwillige Sommertraining, das der Kreisstadtclub in den zurückliegenden Wochen angeboten hat. © Frank Neßler
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Regionalliga Nordost: Fußballer vom Aufsteiger FSV 63 Luckenwalde starten nach der Rückkehr aus Griechenland in die Vorbereitungsphase.

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Die neue Fußballsaison rückt beim Regionalliga-Aufsteiger FSV 63 Luckenwalde mehr und mehr in den Fokus. Erst recht, nachdem die aktuelle „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ nun auch wieder für Mannschafts- und andere Kontaktsportarten ein Training unter freiem Himmel für Erwachsene ohne Abstand erlaubt. „Endlich kann es wieder richtig losgehen mit unserem Lieblingssport“, postet der FSV 63 auf seiner Facebookseite.

Bevor es jedoch für die Mannschaft von NOFV-Oberliga Süd-Corona-Meistertrainer Jan Kistenmacher ab kommenden Dienstag in die heiße Phase der Vorbereitung auf die anstehende Punktspielrunde in der vierten Liga geht, zieht es einen Großteil des Teams für ein paar Tage unter die griechische Sonne. Vom 3. bis zum 6. Juli reisen zwölf Fußballer plus weitere sechs Vereinsverantwortliche auf die Insel Kreta. „Spaß und Freude sollen noch einmal im Vordergrund stehen“, erklärt FSV-Präsident Dirk Heinze, „wobei auch ein Trainingsplan in der Tasche stecken wird.“

Die Tour wurde kurzfristig organisiert. Sie ist ein kleiner Ersatz für die eigentlich von den Luckenwalder Fußballern geplante große Saisonabschlussfahrt. Die sollte sie eigentlich nach Latein- und Südamerika führen, aber aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen wurde daraus nichts. „Mit dem Training wird es am Wochenende auf Kreta dann wohl auch nicht ganz so ausarten“, sagt Heinze, „die Mannschaft fängt damit jedoch am Dienstag noch motivierter an.“

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Treffpunkt der FSV-Regionalliga-Fußballer zum Aufgalopp für die Spielzeit 2020/21 ist am 7. Juli um 17.30 Uhr im Seelenbinder-Stadion. „Dann geht die Saisonvorbereitung so richtig los“, sagt der Luckenwalder Vereinspräsident. Noch nicht in Stein gemeißelt ist allerdings derzeit der Start in die neue Serie. „Wir haben es noch nicht Schwarz auf Weiß, aber wir rechnen damit, dass die neue Saison Mitte August beginnt. In der Woche davor könnte unser Halbfinale gegen Union Fürstenwalde im Landespokal ausgetragen werden.

Nach diesen Terminen haben wir unsere Vorbereitung ausgerichtet.“ Da mit der aktualisierten Brandenburger Virus-Eindämmungsverordnung neben dem Training auch wieder Wettkämpfe im Freien stattfinden dürfen, sind auch Testspiele möglich. „Ja, da haben wir welche geplant“, sagt Heinze, „da diese jedoch aufgrund des Kontaktverbots erst später stattfinden sollten, sprechen wir derzeit die neuen Termine ab.“ Das erste Testspiel der Luckenwalder Regionalliga-Kicker ist für den 11. Juli geplant. Der Gegner steht noch nicht hundertprozentig fest. Die Luckenwalder Fußballfans können sich freuen, denn seine Testspiele will der FSV 63 allesamt auf heimischem Rasen austragen. „Das ist auf alle Fälle unser Ziel“, erklärt Heinze.

In Bildern: Das sind die Rekordspieler der Regionalliga Nordost seit 2012/13. Stand: 16. März 2020

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Das sind die Rekordspieler der Regionalliga Nordost seit der Saison 2012/13. ©

In der Regionalliga erwartet den Aufsteiger FSV 63 Luckenwalde ein Mammutprogramm in der Saison 2020/21. Der 1. FC Lokomotive Leipzig war am Dienstag als Nordost-Meister in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga am SC Verl gescheitert. Nach dem 2:2 im ersten Aufeinandertreffen genügte den Ostwestfalen ein 1:1-Unentschieden im Rückspiel gegen die Sachsen. Damit bleibt der 1. FC Lok in der Regionalliga-Nordoststaffel.

Verfolgt wurden die Aufstiegsspiele auch in Luckenwalde. „Ich habe den Leipzigern die Daumen gedrückt, denn ich kenne ja da einige Spieler persönlich“, erklärt FSV-Kapitän Marcel Hadel, „einerseits ist es schade, dass es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat, andererseits dürfen wir uns in Luckenwalde nun aber auf einen weiteren attraktiven Gegner freuen.“