09. Juni 2016 / 15:18 Uhr

Auf Kreisebene wird noch gebangt

Auf Kreisebene wird noch gebangt

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Auf Kreisebene wird noch gebangt
Auf Kreisebene wird noch gebangt © Jan Kuppert\Archivbild
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Oberhavel/Barnim: Einige Auf- und Abstiegsentscheidungen stehen fest, andere fallen erst am letzten Spieltag der Fußballsaison – ein Überblick.

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Einen Spieltag vor dem Ende der Fußballsaison 2015/16 sind bereits viele Entscheidungen gefallen. In einigen Ligen entscheidet der letzte Spieltag aber noch über Jubel oder Tränen. Wo ist schon alles klar? Und wo wird am letzten Spieltag noch um Auf- oder Abstieg gebangt?

Oberliga bis Landesklasse: Keine Veränderungen gibt es bei den Oberhavel-Teams auf Landesebene. Zuletzt sicherten sich auch der Oranienburger FC Eintracht (Brandenburgliga) und die Falkenthaler Füchse (Landesliga Nord) den Klassenerhalt. Der Birkenwerder BC hat in der Landesklasse Nord den Aufstieg verpasst, diesen sicherte sich Blau-Weiß Prenzlau. Einen Landesklasse-Absteiger aus dem Fußballkreis Oberhavel/Barnim gibt es nicht.

Kreisoberliga: In der höchsten Spielklasse des Fußballkreises sind die Würfel gefallen. Bereits am vorigen Wochenende sicherte sich die Reserve des SV Altlüdersdorf den Meistertitel. Die Lila-Weißen gehen künftig in der Landesklasse auf Torejagd. „Ich habe mir die künftigen Gegner schon mal angesehen“, sagt Trainer Stefan Manzel. Als einziger Absteiger steht der 1. FC Finowfurt fest.

Kreisliga: Das Starterfeld der neuen Kreisoberliga-Spielzeit ist schon komplett. In der Ost-Staffel der Kreisliga steht der BSC Fortuna Glienicke bereits seit längerem als Aufsteiger fest. Vor Wochenfrist machte auch der TuS Sachsenhausen II den Deckel drauf. In beiden Staffeln gibt es nur je einen Absteiger. Welche das sein werden, ist noch offen. Im „Westen“ hat Fortuna Grüneberg am Tabellenende derzeit einen Zähler weniger auf dem Konto als der FSV Germendorf. In der Ost-Staffel können theoretisch sogar noch vier Teams absteigen. Stahl Finow II (16., 24 Punkte) hat dabei jedoch die schlechtere Ausgangsposition gegenüber dem SV Beiersdorf, SC Althüttendorf (beide 26 Punkte) und Fortuna Britz II (27).

1. Kreisklasse: Das Aufstiegsrennen ist in beiden Staffeln spannend. In der West-Kreisklasse trennt Spitzenreiter Forst Borgsdorf II (67) und den FC Marwitz (66) nur ein Punkt. „Wir gehen leider personell arg angespannt in das letzte Spiel“, sagt Kai Felgner, Trainer der Forst-Reserve, vor dem Showdown gegen Oranienburg III. Der FCM wittert seine Chance. „Wir werden aber auf keinen Fall den Fehler machen und Beetz/Sommerfeld unterschätzen“, so Trainer Robert Much. Ein echtes „Endspiel“ gibt es in der Ost-Staffel. Dort empfängt der Erste in Liepe den Verfolger Union Klosterfelde II. Dieser könnte – vorbehaltlich einer Sportgerichtsentscheidung – nach Punkten gleichziehen, hat aber das deutlich bessere Torverhältnis. Der jeweils Unterlegene im Rennen um den Staffelsieg darf auf eine zweite Chance in der Relegation hoffen (siehe Infokasten). Die Absteiger stehen hingegen längst fest. Der SV Hammer (Ost), SV Beetz/Sommerfeld, Rot-Weiß Flatow II und Burgwaller SV (alle West) ziehen sich freiwillig in die 2. Kreisklasse zurück.

2. Kreisklasse: Als Staffelsieger stehen die SG Mildenberg II (West), der SC Oberhavel Velten II (Mitte) und Titania Kruge (Ost) als Aufsteiger zur 1. Kreisklasse fest. Vor allem in der Mitte-Staffel ist das Rennen um den Aufstieg aber immer noch spannend. Um den Relegationsplatz kämpfen Rot-Weiß Schönow II (52 Punkte) und Eintracht Bötzow II (49 Punkte). Zieht die Eintracht-Reserve noch gleich, könnten die Rot-Weißen ein Entscheidungsspiel beantragen. Zwei ihrer Spiele wurden nämlich am Grünen Tisch gewertet, das beeinflusst das Torverhältnis entscheidend.

Kreisliga Frauen: Spitzenreiter SG Mildenberg (48 Punkte) kann am Sonntag mit einem Sieg gegen den Häsener SV die Meisterschaft eintüten. „Das hätten sich die Mädels verdient“, sagt der scheidende Coach Frank Schreiber. Doch dahinter lauern Lok Eberswalde (47) und Pokalsieger Stahl Hennigsdorf (46) noch auf einen Ausrutscher.

Das Fußballjahr geht in die Verlängerung

Mit dem Klassenerhalt des FV Stahl Finow in der Fußball-Landesklasse Nord ist klar: Es gibt nur einen Absteiger aus der Kreisoberliga. Demnach ist in den Staffeln der 1. Kreisklasse ein dritter Aufstiegsplatz in die Kreisliga zu vergeben. Dieser wird in einer Relegation zwischen den beiden Zweitplatzierten der 1. Kreisklassen ermittelt, wie Spielausschusschef Steffen Misdziol bestätigte. Die Termine stehen bereits fest. Die Spiele finden am Sonnabend, 18. Juni, und am Sonnabend, 25. Juni, statt. Das Heimrecht im Hinspiel wird ausgelost.

Auch in der 1. Kreisklasse sind dann noch zwei Plätze zu vergeben. In einem Dreikampf der jeweils Zweitplatzierten der 2. Kreisklassen werden in einer Relegation im Modus Jeder-gegen-jeden zwei weitere Aufsteiger gesucht. Spieltermine: 18. Juni, 22. Juni und 25. Juni.

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