02. April 2020 / 17:53 Uhr

Nach Messi und Co.: Auch Atlético-Profis akzeptieren Gehaltskürzung von 70 Prozent

Nach Messi und Co.: Auch Atlético-Profis akzeptieren Gehaltskürzung von 70 Prozent

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach den Profis vom FC Barcelona verzichten nun auch die Stars von Atletico Madrid auf Teile ihres Lohns.
Nach den Profis vom FC Barcelona verzichten nun auch die Stars von Atletico Madrid auf Teile ihres Lohns. © imago images/Colorsport/Montage
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Die Spieler von Atlético Madrid folgen dem Beispiel der Profis des FC Barcelona. Die Mannschaft von Trainer Diego Simeone wird auf einen Großteil ihres Gehalts verzichten, um ihren Verein in der Krisen-Zeit finanziell zu entlasten. 

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Die Profis des spanischen Fußball-Spitzenclubs Atlético Madrid machen es ihren Kollegen von Meister FC Barcelona nach und akzeptieren wegen der Corona-Krise eine vorübergehende Gehaltskürzung von 70 Prozent. Mit den Spielern von Trainer Diego Simeone sei ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet worden, teilte der Club am Donnerstag mit. Atlético hatte bereits vorige Woche Kurzarbeit für 430 Angestellte des Vereins beschlossen, um den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise zu begegnen. Neben Barça und Atlético hatten bisher in der Primera División auch Espanyol Barcelona und Deportivo Alavés Kurzarbeit angekündigt.

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Abkommen gilt auch für Frauen- und Reserveteam

Das Abkommen bei Atlético betrifft den Angaben zufolge auch die Angehörigen des Frauen- und des Reserveteams. Über die Vereinbarung zur Gehaltskürzung hinaus würden die Spieler der ersten Mannschaft auch einen finanziellen Beitrag leisten, damit die von Kurzarbeit betroffenen Clubangestellten weiterhin das volle Gehalt bekommen. Der nötige Betrag werde zur Hälfte von den Profis und zur Hälfte von Angehörigen des Direktionskomitees des Vereins beigesteuert, hieß es.

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Das Abkommen zur Gehaltskürzung gilt für die Dauer des sogenannten Alarmzustands, wie Atlético mitteilte. Diese dritthöchste Notstandsstufe des Landes war am 15. März in Kraft getreten und gilt mindestens noch bis zum 11. April. Eine Verlängerung wird nicht ausgeschlossen. Mit mehr als 110 000 Infektionen und über 10 000 Todesopfern ist Spanien das nach Italien vom Sars-CoV-2-Virus am schwersten betroffene Land Europas.