22. November 2019 / 12:15 Uhr

96-Meinung: Klemmender Königstransfer - was Ducksch mit Jonathas verbindet

96-Meinung: Klemmender Königstransfer - was Ducksch mit Jonathas verbindet

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jonathas blieb weit hinter seinen Erwartungen bei 96 zurück, Ducksch hat noch alle Möglichkeiten, das zu verhindern.
Jonathas blieb weit hinter seinen Erwartungen bei 96 zurück, Ducksch hat noch alle Möglichkeiten, das zu verhindern. © imago images
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Stürmer Marvin Ducksch konnte die Erwartungen bei Hannover 96 noch nicht erfüllen. Das gelang einem gewissen Jonathas in zwei Jahren ebenfalls nicht, allerdings deutlich krachender. Ducksch hat noch Zeit genug, seine Klemme zu lösen - dabei muss Trainer Kenan Kocak helfen, meint SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt.

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Natürlich unfair, Marvin Ducksch mit dem früheren 96-Profi Jonathas Cristian de Jesus Maurício zu vergleichen, die Zeiten ändern sich ja so schnell. Im August 2017, als Jonathas zu 96 stieß, war er mit Abstand der teuerste Spieler, den Hannover jemals verpflichtet hat – 10 Millionen Euro. Der Brasilianer ist weg, das Preis-Leistungs-Verhältnis simpel zu beziffern – jedes seiner sechs Tore hat also 1,67 Millionen gekostet, lassen wir das üppige Gehalt mal außer Acht.

Der Königstransfer vor dieser verkorksten Zweitligasaison hieß Marvin Ducksch, 1,8 Millionen Euro hat 96 für ihn überwiesen. Jedes seiner vier Tore kostete den Klub damit bislang 450 000 Euro, diese Bilanz kann sich aber noch deutlich verbessern. Duckschs Vertrag läuft bis 2022.

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Jonathas wechselte 2017 für neun Millionen Euro in die Landeshauptstadt. Damit ist er der teuerste Neuzugang, den Hannover 96 je verpflichtet hat. ©
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96 hatte sich mehr erhofft

Heimlich hatte 96 allerdings gehofft, dass Ducksch nach dem 13. Spieltag deutlich mehr als die vier Treffer, davon zwei Elfmeter, und vier Torvorlagen aufs Konto buchen kann. Immerhin hatte er 2017/2018 die Kieler mit 18 Toren auf den dritten Platz geschossen. Auch damals bei Holstein hieß es aber schon, dass die Chancenverwertung bei Ducksch zu wünschen übrig ließe. Augenzeugen berichten, er hätte locker 30 Treffer machen können. Dann wäre Ducksch aber wohl nie in Hannover gelandet, wo er ebenfalls fahrlässig mit besten Möglichkeiten umgeht, zuletzt recht peinlich gegen Sandhausen.

Dem neuen Trainer Kenan Kocak bleibt nun nur die übliche Vorgehensweise mit einem verklemmten Stürmer bei einem klammen Klub – er muss loben, das Verantwortungsgefühl aktivieren, den Kopf massieren und am besten üben, freistehend aus 16 Metern nicht fünf Meter übers Tor zu ballern. Bis das wirkt, dürfte das Jammern und Jubeln um Ducksch im flotten Wechsel weitergehen.

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