10. November 2019 / 17:14 Uhr

74 trotzt personellen Engpässen: Heimsieg gegen Ahrensfelde (mit Galerie)

74 trotzt personellen Engpässen: Heimsieg gegen Ahrensfelde (mit Galerie)

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Mouhamed Conte (weiß) sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 in der 72. Minute für die Vorentscheidung.
Mouhamed Conte (weiß) sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 in der 72. Minute für die Vorentscheidung. © Benjamin Feller
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Landesliga Nord: Der FSV Babelsberg 74 findet gegen Grün-Weiß Ahrensfelde zu alter Stärke zurück.

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FSV Babelsberg 74 – SV Grün-Weiß Ahrensfelde 3:2 (1:0). Tore: 1:0 Patrick Tietz (16.), 2:0 Robin Pfeifer (58.) 2:1 Hagen Opitz (65.), 3:1 Mouhamed Conte (72.), 3:2 Steven Knörnschild (90.+2)

Wie in der Vorsaison lieferte sich die Kähne-Elf mit den Barnimern aus Ahrensfelde eine umkämpfte Partie, aus der die Gastgeber vor 29 Zuschauern verdient als Sieger hervorgingen. Die 74er belohnten sich in der 16. Minute für ihre druckvolle Anfangsphase. Tom Jakobczyk erkämpfte den Ball, flankte von der Grundlinie scharf in den Torraum, wo Patrick Tietz in die Lücke spritzte und einnetzte.

In Bildern: Babelsberg 74 gewinnt mit 3:2 gegen Grün-Weiss Ahrensfelde.

Thomas Opitz (l.) verfolgt Babelsbergs Patrick Tietz. Zur Galerie
Thomas Opitz (l.) verfolgt Babelsbergs Patrick Tietz. © Benjamin Feller

In der Folgezeit gab es viele Freistöße und Ecken auf beiden Seiten. Ab der 30. Minute kamen die Gäste, die aber nur bei Standards gefährlich waren, besser ins Spiel. Die Gastgeber agierten mit aggressivem Gegenpressing und ließen bis zum Pausentee bei Dauerregen wenig zu. In der 58. Minute bauten die Kiezkicker ihre Führung aus. Robin Pfeifer eroberte auf der rechten Außenbahn den Ball. Es folgte eine Verlagerung auf die andere Seite, wo Tietz Pfeifer bediente, der am langen Pfosten keine Mühe hatte, zu vollenden. Dem etwas unglücklichem 1:2 durch Hagen Opitz folgte wenige Minuten später das entscheidende 3:1.

Mouhamed Conte trifft im Nachschuss

Einen Freistoß von Christoph Brandt verlängerte das Kopfballungeheuer Robin Pfeifer auf die lange Ecke, wo der gegnerische Torwart Martin Vohrer den Ball nur nach vorn abwehren konnte. Mouhamed Conte traf im Nachschuss. Das Tor in der Nachspielzeit durch Steven Knörnschild änderte nichts am verdienten Erfolg der Babelsberger. „Wir haben nach der schwachen Partie in Velten erfolgreich Wiedergutmachung betrieben und trotz der wieder einmal personellen Engpässe verdient gewonnen,“ so Jan Kähne.

FSV Babelsberg 74: Sommer – Schenk, Seidel, K. Unger, P. Unger – Conte (73. Richter), St. Zenthöfer, Tietz – Brandt (90. Lerbs), Pfeifer, Jakoczyk (89. Fuhrmann)