26. Juni 2020 / 19:24 Uhr

31 Jahre jung: Das ist der Nachfolger von Volker Löbenberg als Trainer vom Ludwigsfelder FC

31 Jahre jung: Das ist der Nachfolger von Volker Löbenberg als Trainer vom Ludwigsfelder FC

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Aaron Müller übernimmt den Trainerposten beim Ludwigsfelder FC.
Aaron Müller übernimmt den Trainerposten beim Ludwigsfelder FC. © Julius Frick
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NOFV-Oberliga Süd: Aaron Müller, der zuletzt die A-Junioren von Tennis Borussia Berlin in der Regionalliga betreut hat, übernimmt im Waldstadion.

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Trainerfrage geklärt: Der Ludwigsfelder FC ist bei der Suche nach einem Nachfolger für Chefcoach Volker Löbenberg fündig geworden – Aaron Müller wird den Fußball-Oberligisten in Zukunft betreuen. Der 31 Jahre alte Übungsleiter hat am Freitag einen Vertrag im Waldstadion, der Heimstätte seines neuen Clubs, unterschrieben. „Mit Aaron konnten wir einen Wunschkandidaten für die Trainerposition gewinnen. Aaron bringt viele Attribute mit, die genau in meine Vorstellung von einem modernen Fußball passen. Wir wollen gemeinsam die Mannschaft positiv weiterentwickeln und uns im harten Oberligawettbewerb behaupten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so LFC-Präsident Marcel Penquitt bei der Präsentation.

Der 31-jährige Aaron Müller hatte zuletzt das A-Jugendteam von Tennis Borussia Berlin in der Regionalliga betreut, zuvor trainierte er den TSV Rudow (2016 bis 2019) und das U17-Ensemble des FC Viktoria 1889 Berlin (2014 bis 2016). „Ich freue mich auf die Aufgabe beim Ludwigsfelder FC. Die Verantwortlichen, sowie das Trainerteam um Volker Löbenberg, haben den Verein in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und in die Oberliga geführt. Ich habe große Lust, ein Teil der nächsten Entwicklungsschritte zu sein und bedanke mich bei Marcel Penquitt und Philipp Karaschewitz für das entgegengebrachte Vertrauen“ so Aaron Müller.

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Der Deal war am Freitag offiziell verkündet worden. „Aaron Müller ist ein sehr akribischer Trainer, der uns schon zu Beginn der Gespräche durch seine Persönlichkeit und seine Spielphilosophie begeistern konnte. Ich bin mir sicher, dass wir davon profitieren werden und er eine große Dynamik in die Mannschaft bringt. Wir haben viele gemeinsame Ansichten und ich bin froh, dass wir ihn für die Zukunft gewinnen konnten“ so LFC-Sportdirektor Philipp Karaschewitz.

Entscheidende, ereignisreiche Stunden derzeit beim LFC, denn auch in Sachen Staffeleinteilung sind die Weichen gestellt worden – und zwar Richtung Süden: Der Club wird in der kommenden Spielzeit vor allem die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen ansteuern und auf den Ex-Zweitligisten und Viertliga-Absteiger FC Rot-Weiß Erfurt treffen. „Wir sind mit der Einteilung soweit zufrieden“, sagt Sportdirektor Philipp Karaschewitz. „Wichtig war für die Planung, dass man rechtzeitig eine Entscheidung findet. Somit freuen wir uns auf die Oberliga Süd mit ihren Traditionsmannschaften. Auch vom spielerischen Stil wird sie uns besser liegen.“ Der Nordost-deutsche Fußball-Verband hatte am Donnerstag die Staffeleinteilung bekannt gegeben.

In Bildern: Die Trainerwechsel vor der Saison 2020/21 in Brandenburg.

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Mit der Verpflichtung von Aaron Müller hat der Club, der sich vor Kurzem nach vier Jahren vom bisherigen Cheftrainer Volker Löbenberg getrennt hat, die Schlüsselposition Nummer eins wieder besetzt. Im Gegensatz zum routinierten Volker Löbenberg, der den Club bereits zum zweiten Mal trainiert hatte, 2018 den Aufstieg in die Oberliga schaffte und zweimal den Klassenerhalt sicherte, wird der LFC nun von einem Coach der jüngeren Generation betreut.

In den vergangenen Wochen hatte der LFC, der zum Zeitpunkt des Saisonunterbrechung wegen der weltweiten Corona-Pandemie auf Rang elf der NOFV-Oberliga Nord lag, bereits mehrere Verträge verlängert. Mit Lukas Bache (23), Steven Marx (22), Aaron Eichhorn (27), Augusto Bambi (20) und Askar Harjehusen (23) hatten erst kürzlich fünf Spieler neue Kontrakte beim Fußball-Oberligisten unterschrieben. Zuvor hatte der Club mit Brian Blisse (26), Patrick Kowalski (27), Alexander Ruge (22) und Philip Pollow (25) vier Urgesteine für ein weiteres Jahr an den Verein gebunden. Mit Christopher Lemke, Maximilian Gerlach und Kapitän Paul van Humbeeck hatten zuvor bereits drei Schlüsselspieler ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. Außerdem hatte der LFC Maxim Matusczyk vom Oberligavertreter Tasmania Berlin verpflichtet – einen 24 Jahre alten, flexiblen Außenbahnspieler.