21. Oktober 2019 / 16:13 Uhr

Ricklinger Volkslauf: Anne Schloßer wird Vierte und baut Führung im Ranking aus - Schenkemeyer gewinnt 

Ricklinger Volkslauf: Anne Schloßer wird Vierte und baut Führung im Ranking aus - Schenkemeyer gewinnt 

Norbert Fettback
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sieg für die Triathletin: Nadine Schenkemeyer (M.) vom Lehrter SV war in Ricklingen die Schnellste über zehn Kilometer vor Raphaela Koch (l.) und Mandy Krause.
Sieg für die Triathletin: Nadine Schenkemeyer (M.) vom Lehrter SV war in Ricklingen die Schnellste über zehn Kilometer vor Raphaela Koch (l.) und Mandy Krause. © Norbert Fettback
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Anne Schloßer wurde beim 28. Ricklinger Volkslauf über zehn Kilometer zwar nur Vierte und haderte mit der "hohen Luftfeuchtigkeit" - ihren Vorsprung im SPORTBUZZER-Ranking der "Laufpass"-Serie konnte sie dennoch ausbauen. Siegerin wurde Nadine Schenkemeyer. Im Ricklinger Hauptrennen setzte sich der haushohe Favorit Haftom Weldaj durch. 

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So wirklich zufrieden war Anne Schloßer nicht. „Heute fiel es mir schon schwer. Das hatte wohl auch mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu tun“, sagte sie, nachdem sie das Ziel des 28. Ricklinger Volkslaufs erreicht hatte. Als Vierte über zehn Kilometer, nichts also mit einem Platz auf dem Treppchen wie noch am Vortag beim Rennen um den Altwarmbüchener See – die zweite Veranstaltung des Wochenendes, bei es es um Punkte für das SPORTBUZZER-Ranking der „Laufpass“-Serie ging. Dort hatte Schloßer die 10,8 Kilometer in 47:40 Minuten mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung auf Tanja Schoenbeck gewonnen.

Schloßer nur noch schwer zu verdrängen

Nun musste sie Nadine Schenkemeyer, Triathletin vom Lehrter SV (41:59 Minuten), Raphaela Koch (SG Bredenbeck-Holtensen, 43:36) und Mandy Krause (Rot-Gold Lehrte, 44:13) den Vortritt lassen. Letztlich kein Beinbruch: Die Führung im SPORTBUZZER-Ranking konnte die 31-Jährige ausbauen, und das zählte in erster Linie. Denn Schloßer lag an beiden Tagen vor Anette Marienberg (Vierte in Altwarmbüchen, Zwölfte in Ricklingen) und Hannelore Lyda (3./10.), die ihr den Spitzenrang noch streitig machen könnten. Bei vier noch ausstehenden Wertungsrennen hat sie damit auf die beiden einen Vorsprung von 30 beziehungsweise 45 Punkten. Das müsste eigentlich reichen – zumal Schloßers Dienstplan bei der Polizei den vier noch geplanten Starts in den nächsten Wochen nicht in die Quere kommt, wie sie in Ricklingen berichtete. „Wenn ich nicht krank werde, dann bin ich überall dabei“, sagte sie.

28. Volkslauf Ricklingen:

Flott unterwegs: Jana Schlüsche lief mit tatkräftiger Männerunterstützung beim Ricklinger Volkslauf zum Sieg über 5,5 Kilometer. Zur Galerie
Flott unterwegs: Jana Schlüsche lief mit tatkräftiger Männerunterstützung beim Ricklinger Volkslauf zum Sieg über 5,5 Kilometer. ©
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"Anne ist bei Weitem besser"

Bahn frei also für ein erfolgreiches „Laufpass“-Finale der Neueinsteigerin in diese Serie! Die Konkurrenz trägt es mit Fassung. Wobei Konkurrenz in diesem Fall nicht der treffende Ausdruck ist. „Wenn wir gegeneinander antreten, dann ist das für mich keine Konkurrenzsituation. Anne ist bei Weitem besser“, sagt Anette Marienberg. Der Berufsschullehrerin geht es um etwas anderes, wie sie anmerkt. „Mir gefällt die nette Gemeinschaft im Läuferfeld“, sagt die 49-Jährige. „Und man bewegt sich und tut etwas für die eigene Gesundheit.“ Hannelore Lyda (61) wiederum ist zufrieden, dass sie auch 2019 zu den besten drei Läuferinnen der „Laufpass“-Serie gehört – und damit im elften Jahr in Folge.

Download SPORTBUZZER-Ranking: 34. Einzelwertung

Das Verbindende ist der Spaß am Laufen. So auch in Ricklingen, wo sich dieses Mal die Sonne versteckt hielt und die Strecke aufgrund des vorausgegangenen Regens und des herbstlichen Blätterfalls schon ihre Tücken hatte. „Es macht einfach Spaß, sich auszupowern“, sagte Marienberg. Sie hatte ihren Sohn Lasse mitgebracht: Der Zwölfjährige startete über einen Kilometer und präsentierte hinterher stolz seine Urkunde. Da scheint sich die Begeisterung für den Sport vererbt zu haben.

Schon ganz schön schnell: Start zum Bambinilauf in Ricklingen.

Haushoher Favorit setzt sich durch

Im Ricklinger Hauptrennen war der haushohe Favorit, Haftom Weldaj vom TSV Pattensen, nicht so einsam unterwegs wie so häufig bei derartigen Volksläufen. Kilian Grünhagen, der in Hannover am Sportleistungszentrum trainiert, hielt die ganze Zeit Blickkontakt und hatte in 33:15 Minuten lediglich 23 Sekunden Rückstand. Es war der zweite Streich von Weldaj an diesem Wochenende: Auch bei den drei Seerunden in Altwarmbüchen hatte der 29-Jährige das Tempo bestimmt und in 34:51 einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Dahinter platzierte sich Andreas Solter, die Nummer eins im SPORTBUZZER-Ranking. Der 36-Jährige war „rundum zufrieden“ mit Platz zwei in 36:14 – persönliche Bestzeit für Solter auf dieser Strecke direkt vor seiner Haustür.

In Ricklingen hielt man nach ihm vergebens Ausschau. Der Verzicht auf einen Start tut aufgrund der mehr als klaren Führung im SPORTBUZZER-Ranking nicht weh. Auch wenn Frank Kühlke (Vierter in Altwarmbüchen in 39:35 und Fünfter in Ricklingen in 37:43) damit Punkte auf Solter gutmachen konnte: Mehr als Platz zwei ist nach Lage der Dinge nicht drin für den Burgdorfer. Aber auch das ist ein bemerkenswertes Resultat für den engagierten Freizeitläufer.

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