26. Februar 2021 / 20:25 Uhr

2. Liga kompakt: Regensburg siegt ohne Trainer – Karlsruhe wahrt Anschluss an Top Four

2. Liga kompakt: Regensburg siegt ohne Trainer – Karlsruhe wahrt Anschluss an Top Four

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Karlsruher SC (r.) und Jahn Regensburg jubeln über ihre Siege.
Der Karlsruher SC (r.) und Jahn Regensburg jubeln über ihre Siege. © IMAGO/Eibner (Montage)
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Der SSV Jahn Regensburg hat auch ohne Trainer Mersad Selimbegovic einen Big Point im Abstiegskampf gegen den SC Paderborn geholt. Der Karlsruher SC hingegen hält den Anschluss an die Aufstiegsplätze.

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Jahn Regensburg – SC Paderborn 1:0 (0:0)

Der SSV Jahn Regensburg hat im Kampf gegen den Abstieg einen Big Point gelandet und auch ohne Trainer Mersad Selimbegovic den SC Paderborn geschlagen. In einer intensiven Partie erzielte Sebastian Stolze (53.) den Treffer des Tages. Durch den Erfolg haben die Bayern nun 29 Punkte auf dem Konto und sich erst einmal an die Ostwestfalen im Tabellenmittelfeld herangeschoben. Stolze profitierte bei seinem Treffer von einem missglückten Klärungsversuch von Sebastian Schonlau. Die Gäste enttäuschten in der Partie – und verschossen durch Dennis Srbeny einen Elfmeter, nachdem Benedikt Saller Jamilu Collins zu Fall brachte (63.). Zuvor zählte ein vermeintlicher Treffer von Jahn-Profi Max Besuschkow nicht (48.).

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Vor dem Spiel wurde bekannt, dass Regensburg-Trainer Selimbegovic positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der 38-Jährige sei symptomlos und befinde sich bereits in häuslicher Isolation. Die Partie war dem Jahn zufolge nach Absprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde und der Deutschen Fußball Liga nicht gefährdet. "Alle weiteren Mitglieder von Trainer- und Betreuerstab sowie alle Spieler des Mannschaftskaders sind negativ getestet worden", hieß es bei den Regensburgern.

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Darmstadt 98 – Karlsruher SC 0:1 (0:0)

Der Karlsruher SC hat erstmals in der Vereinsgeschichte einen fünften Auswärtssieg in Serie gefeiert und nebenbei den Rückstand auf die Aufstiegsplätze zumindest kurzzeitig auf drei Punkte verkürzt. Kyoung-Rok Choi erzielte das einzige Tor im Spiel – aber was für eins. Der Südkoreaner spielte zunächst mit Marco Thiede, dann mit Marvin Wanitzek einen Doppelpass, bevor der den Ball ins lange Eck zirkelte (52.). Bis dahin waren Offensivaktionen beider Teams eher Mangelware, die beste Chance im ersten Durchgang hatten allerdings die "Lilien". Serdar Dursun scheiterte an KSC-Schlussmann Marius Gersbeck. Nach dem Führungstreffer durch Choi spielte der KSC es souverän herunter und hielt Darmstadt weit weg vom eigenen Tor.