23. Oktober 2022 / 15:26 Uhr

2. Liga kompakt: HSV stolpert bei Fünf-Tore-Krimi gegen Magdeburg – Heidenheim siegt nach Hand-Wirbel

2. Liga kompakt: HSV stolpert bei Fünf-Tore-Krimi gegen Magdeburg – Heidenheim siegt nach Hand-Wirbel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der HSV hat einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen, während Heidenheim oben dranbleibt.
Der HSV hat einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen, während Heidenheim oben dranbleibt. © 2022 Getty Images/IMAGO (Montage)
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Der Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Durch eine Niederlage gegen Magdeburg verpasste der HSV den möglichen Sprung an die Tabellenspitze. Heidenheim und Düsseldorf feierten überzeugende Siege.

Hamburger SV – 1. FC Magdeburg 2:3 (0:1)

Der Hamburger SV hat die Patzer der Konkurrenten SV Darmstadt 98 und SC Paderborn, die beide Unentschieden spielten, nicht ausgenutzt. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter unterlag am Sonntag dem abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg in einer turbulenten Partie mit 2:3 (0:1) und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze, der bei einem deutlichen Sieg möglich gewesen wäre. Mohamed El Hankouri (11. Minute) hatte den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt mit der ersten Chance in Führung gebracht. Baris Atik (51.) legte nach, ehe die Norddeutschen durch Ransford-Yeboah Königsdörffer nur zwei Minuten später wieder verkürzten.

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Der vermeintliche Ausgleich durch ein Eigentor von Magdeburgs Silas Gnaka (61.) wurde nach Ansicht der Videobilder von Schiedsrichter Harm Osmers aberkannt - Königsdörffer soll zuvor aus Abseitsposition aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen haben. Danach vergaben Xavier Amaechi und Robert Glatzel beste Chancen zum 2:2, kurz vor Schluss blieb den Hamburgern nach VAR-Überprüfung ein Elfmeter verwehrt. Stattdessen markierte Julian Rieckmann (88.) in der Drangphase der Gastgeber das 3:1, ehe der kurz zuvor eingewechselte HSV-Youngster Tom Sanne in seinem ersten Profispiel den Endstand erzielte (90.+3). So kassierte der HSV eine bittere Heimpleite und steht nun mit 25 Punkten hinter Paderborn (26) und Darmstadt (28) auf dem Relegationsrang steht. Der FCM kletterte aus der Abstiegszone und steht mit 13 Zählern nun auf dem 15. Tabellenplatz.

1. FC Heidenheim – Greuther Fürth 3:1 (2:0)

Mit einem ungefährdeten 3:1 (2:0)-Sieg gegen das neue Schlusslicht Greuther Fürth hat sich der 1. FC Heidenheim an das Führungsduo der 2. Liga herangepirscht. Treffer von Patrick Mainka (9.) und Tim Kleindienst (33.) sorgten für die Zwei-Tore-Führung der Gastgeber zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff traf Fürths Torjäger Branimir Hrgota (52.). Doch nur vier Minuten später stellte Jan-Niklas Beste per Strafstoß den alten Vorsprung des FCH wieder her - der Handelfmeter war jedoch extrem umstritten, da Fürths Mittelfeldspieler Tobias Raschl den Ball an die Hüfte bekam und Referee Robin Braun die Szene nicht überprüfte. Mit 23 Punkten hat Heidenheim als Vierter nun nur noch zwei Zähler Rückstand auf den HSV.

Karlsruher SC – Fortuna Düsseldorf 0:2 (0:2)

Mit einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Karlsruher SC hat Fortuna Düsseldorf den Kontakt zur Spitzengruppe im Fußball-Unterhaus gewahrt. Die Mannschaft von Coach Daniel Thioune führte dank des Doppelpacks von Kristoffer Peterson (8./22.) schon zur Halbzeit vielversprechend. Den Vorsprung brachten die Gäste in einem recht unspektakulären Spiel dank gnadenloser Effizienz gefahrlos nach Hause. Die Fortuna hat nun 20 Punkte auf dem Konto und ist noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen, während der KSC mit 17 Zählern im Tabellenmittelfeld verharrt.

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