20. Oktober 2019 / 17:23 Uhr

Terodde und Co. zerlegen SC Paderborn: 1. FC Köln befreit sich von Abstiegsplatz

Terodde und Co. zerlegen SC Paderborn: 1. FC Köln befreit sich von Abstiegsplatz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der 1. FC Köln hat den ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg gefeiert.
Der 1. FC Köln hat den ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg gefeiert. © imago images/Moritz Müller
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Der 1. FC Köln befindet sich nach dem 8. Spieltag der Bundesliga nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Im Duell der Aufsteiger gegen den SC Paderborn war die Kölner die deutlich bessere Mannschaft. Paderborn bleibt mit einem Punkt aus acht Spielen Tabellenletzter.

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Ein Schritt aus der Krise: Der 1. FC Köln hat das Aufsteiger-Duell gegen den SC Paderborn klar mit 3:0 (1:0) für sich entschieden und wird damit nach dem 8. Spieltag auf einem Nichtabstiegsplatz stehen. Simon Terodde (9. Minute), Louis Schaub (59.) und Sebastian Bornauw (85.) erzielten die Treffer bei ungefährdeten Sieg gegen viel zu harmlose Paderborner. Während Köln durch den ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg auf Platz 15 springt, bleiben die weiterhin sieglosen Ostwestfalen mit nur einem Punkt Tabellenletzter der Bundesliga.

"Es hilft unheimlich. Sonst hast du noch mehr Druck", freute sich Sport-Geschäftsführer Armin Veh nach dem Spiel über den Sieg. Man habe gesehen, dass es für beide Mannschaften um einiges gegangen sei. Gäste-Trainer Steffen Baumgart lobt den Gegner: "Wenn man alle Torchancen sieht, muss man sagen, dass Köln verdient gewonnen hat", sagte der Coach.

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Terodde belohnt Vertrauen mit zweitem Saisontreffer

Zweitliga-Torschützenkönig Terodde, der erneut den Vorzug vor Anthony Modeste und Jhon Cordoba bekommen hatte, erzielte den frühesten Kölner Saisontreffer und hat als einziger FC-Spieler mehr als ein Saisontor auf dem Konto. Für den Österreicher Schaub und den Belgier Bornauw waren es gar die ersten Erstliga-Treffer in Deutschland. Der erstmals in dieser Saison torlose SCP steht in den nächsten Spielen gegen Düsseldorf und Augsburg sowie in Hoffenheim gehörig unter Zugzwang.

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Köln begann in derselben Formation wie auf Schalke - und damit erneut ohne die Stürmer Modeste und Cordoba, der in der 84. Minute den Pfosten traf, aber mit dem 18 Jahre alten Noah Katterbach als Linksverteidiger. Von Beginn an waren die Gastgeber gegen die auf drei Positionen veränderten Ostwestfalen das aktivere Team. Nach 73 Sekunden verpasste Kapitän Jonas Hector nach einem Eckball per Kopf knapp das 1:0.

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Die Führung durften die FC-Fans dann gleich zweimal bejubeln. Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied nach dem Treffer von Terodde nach kurzem Zögern und während der Tormusik zunächst auf Abseits, gab den Treffer nach knapp zweiminütiger Prüfung im acht Kilometer entfernten „Kölner Keller“ dann aber doch.

Die Paderborner überzeugten zwar technisch, von der in dieser Saison schon oft erzeugten Offensiv-Wucht war vor der Pause aber nichts zu sehen. Torgefahr erzeugte lediglich ein Freistoß von Kai Pröger (20.). Köln hatte dagegen einige weitere Gelegenheiten. So köpfte Terodde knapp drüber (15.) und scheiterte am Außenpfosten (40.).

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Bornauw sorgt für Entscheidung gegen schwache Paderborner

Nach der Pause begannen die Gäste dann zielstrebiger und hatten durch Gerrit Holtmann (51.) auch eine gute Chance. Nachdem Schaub einen Konter mit einem durchaus haltbaren Kopfball zum 2:0 abschloss, brachte SCP-Coach Steffen Baumgart die beiden zunächst auf der Bank gelassenen Stürmer Sven Michel und Ben Zolinski (62.). Das zahlte sich aber nicht aus, stattdessen hatte Kingsley Schindler die Riesenchance auf das 3:0 (67.). Bornauw sorgte für die endgültige Entscheidung.