19. Oktober 2019 / 12:06 Uhr

1:4 – FSV Kühlungsborn unterliegt in Schwerin

1:4 – FSV Kühlungsborn unterliegt in Schwerin

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Tom Wilke bringt den Ball in den Strafraum.
Sein Treffer reichte des FSV Kühlungsborn zu keinem Punktgewinn in Schwerin: Tom Wilke. © Johannes Weber
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Die Elf von Trainer René Schultz musste bei den Landeshauptstädtern die erste Niederlage nach zuvor zwei Siegen hinnehmen. Tom Wilke traf für den FSV zum zwischenzeitlichen 1:3 per Freistoßflanke.

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Selbstbewusst war der FSV Kühlungsborn nach Schwerin gefahren. Dennoch ist der Fußball-Verbandsligist mit leeren Händen zurückkehrt. Beim FC Mecklenburg Schwerin (jetzt 5. Platz/15 Punkte) setzte es für die Ostseebadkicker am Freitagabend eine 1:4 (1:3)-Niederlage. FSV-Coach René Schultz sprach von einem unglücklichen Spielverlauf für sein Team. „Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Wir liegen mi 15 Punkten aus neun Spielen noch absolut im Soll", kommentierte der 37-Jährige.

Keine fünf Minuten rollte der Ball im Sportpark Lankow, da mussten die Kühlungsborner den ersten Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Ecke landete das Spielgerät vor den Füßen von FCM-Verteidiger Emanuel Gstettner, der zum 1:0 traf. Vor allem beim FSV sorgte die sorgte die Entstehung der umstrittenen Standardsituation für Diskussionen. „Es wurde auf Ecke entschieden, obwohl einer der Schiedsrichter-Assistenten gemeint habe, dass er die Aktion aufgrund der Lichtverhältnisse nicht richtig gesehen habe", ärgerte sich Schultz.

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Nach dem frühen Rückstand blieb Gegner FC Mecklenburg Schwerin spielbestimmend. Vereinzelt kamen die Gäste zu Chancen, wie durch Tim Schmitt, der den Ball in der 19. Minute über den FCM-Kasten hämmerte. Besser machte es wenig später Tino Witkowski, der auf Vorarbeit von Markus Studier das 2:0 erzielte. Damit nicht genug: Martin Kirilov (40.) markierte mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor vor eigener Kulisse das 3:0 für die Hausherren.

Kurz vor dem Pausenpfiff meldeten sich die Kühlungsborner zurück. An seiner Freistoßflanke von Tom Wilke (45.) segelte Schwerins Keeper Max Böttcher vorbei und der Ball kullerte ins Netz - 1:3 aus Sicht des FSV. „Mit dem Treffer nimmst du dir für dir zweite Halbzeit natürlich einiges vor. Mit einem weiteren Treffer hätten wir es noch einmal spannend machen können", so Schultz.

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Philipp Unversucht beim Kopfball. Zur Galerie
Philipp Unversucht beim Kopfball. ©
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Aus dem Plan wurde jedoch nichts. Nach einem Abstaubertor von Kirilov (65.) war die Partie so gut wie durch. Die Kühlungsborner hatten danach noch ein paar Einschussmöglichkeiten, doch dem FSV fehlte die Präzision im Abschluss. „Betrachtet man die ganze Partie, haben es die Schweriner auch gut gemacht. Wir haben das Spiel schnell abgehakt und bereiten uns auf das kommende das Heimspiel gegen den Grimmener SV vor", sagt Schultz

FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher - Laumann (46. Hollnagel), Köhn, Gstettner - Studier, Cunrady, Witkowski (86. Zapel), Pekgür, Ewert - Queckenstedt (80. Werder), Kirilov.
FSV Kühlungsborn: Heskamp - Wilke, Franke, Müller (61. Werner), Bartsch - Penzenstadler, Hagedorn, Krötsching, Mietzelfeld - Fogel (39. Höhndorf), Schmitt.
Tore: 1:0 Gstettner (5.), 2:0 Witkowski (26.), 3:0 Kirilov (40.), 3:1 Wilke (45.), 4:1 Kirilov (65.).
Schiedsrichter: Michael Bernowitz.
Zuschauer: 300.

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