05. November 2018 / 14:57 Uhr

Union Berlin von Unentschieden genervt – Gikiewicz schlägt Alarm

Union Berlin von Unentschieden genervt – Gikiewicz schlägt Alarm

dpa
Die Spieler von Union Berlin beschweren sich nach dem Spiel gegen Jahn Regensburg bei Schiedsrichter Sascha Stegemann (4.v.r.). 
Die Spieler von Union Berlin beschweren sich nach dem Spiel gegen Jahn Regensburg bei Schiedsrichter Sascha Stegemann (4.v.r.).  © Armin Weigel/dpa
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2. Bundesliga: Union Berlin bleibt die einzige Mannschaft in der 2. Liga, die ungeschlagen ist. Doch in der Tabelle kommt die Elf von Trainer Urs Fischer ohne Siege einfach nicht vorwärts. In Regensburg ärgerten sich die Spieler über sich selbst und die Unparteiischen.

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Die Emotionen beim 1. FC Union Berlin kochten nach dem 1:1 bei Jahn Regensburg hoch. Die Spieler bildeten nochmal eine Traube um Schiedsrichter Sascha Stegemann, der den vermeintlichen Siegtreffer von Ken Reichel mit Verspätung wegen einer mutmaßlichen Abseitsstellung von Marcel Hartel nicht anerkannt hatte. Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert musste Angreifer Akaki Gogia sogar zurückhalten, um ein weiteres Einreden auf das Gespann der Unparteiischen zu verhindern.

„Dass ich einen Elfmeter gehalten habe, ist scheißegal. Ich bin unzufrieden. Wir verlieren jede Woche zu viele Punkte. Normalerweise müssten wir Erster sein und fünf, sechs Punkte mehr als die anderen Mannschaften haben“, wetterte Gikiewicz. Mit 20 Zählern steht Union Berlin auf Rang vier. „Ich schaue nicht nach dem zweiten oder dritten Platz in der 2. Liga. Ich will Erster werden und wir haben das Ziel, in dieser Saison aufzusteigen. Wir müssen reden“, erklärte der Torwart.

Grischa Prömel sah die Ampelkarte

Besonders verärgert war Union Berlin-Torwart Rafal Gikiewicz, obwohl er beim Stand von 0:0 einen Elfmeter von Sebastian Stolze gehalten hatte und von der ARD für seinen Kopfballtreffer zum 1:1-Endstand gegen den 1. FC Heidenheim für das Tor des Monats Oktober nominiert worden war.

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Der Frust war groß bei den Eisernen, weil trotz der Ampelkarte für Grischa Prömel ein Sieg drin war. Vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den unmittelbaren Verfolger Greuther Fürth vergab Union Berlin erneut die Chance, in der Tabelle ganz nach vorn zu springen.

Fünf Änderungen in Union Berlins Startelf

Mit dem DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund (2:3 nach Verlängerung) sind die Köpenicker nun seit fünf Pflichtspielen ohne Sieg. „Wir müssen die Partie gegen Regensburg aufarbeiten, da gibt es genug zu verbessern“, sagte Innenverteidiger Marvin Friedrich. „Natürlich wollen wir jetzt zu Hause endlich mal wieder drei Punkte holen. Mit Unentschieden tappt man nur auf der Stelle.“

Vier Tage nach dem starken Spiel beim BVB erlebte Union Berlin eine harte Bauchlandung im Alltag der 2. Liga. Vielleicht lag es auch an den fünf Änderungen in der Startelf. So spielten Rechtsverteidiger Julian Ryerson und Angreifer Sebastian Polter erstmals in dieser Saison von Beginn an. Bei Polter war dies nach seinem Doppelpack in Dortmund erwartet worden. Der Stoßstürmer rechtfertigte Fischers Vertrauen mit seinem zweiten Saisontor zur kurzzeitigen 1:0-Führung.

Sebastian Polter: "Da gehört mehr dazu"

Allerdings sah Polter seine eigene Leistung kritisch. „Es ist nicht gut gelaufen. Ich habe kein gutes Spiel gemacht. Ich helfe der Mannschaft mit dem Tor, aber da gehört mehr dazu“, sagte Polter, der noch eine Großchance ausließ. Mit dem vierten Unentschieden in Serie - dem schon achten in der Saison - tritt Union Berlin auf der Stelle.

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